Klopfgeschichten

...zum Teilen und Inspirieren

 

Raum für Ihre Geschichten, die Sie mit dem Klopfen erlebt haben. Um vielleicht andere zu ermutigen, (wieder) zu klopfen oder neugierig darauf werden. Schreiben Sie mir von Ihren Erfahrungen, damit dieser Newsletter lebendig wird und geben diese Geschichten auch gerne weiter. Für die Angabe meines Newsletters danke ich Ihnen herzlich.

 

Stress im Büro (Erlebnisbericht einer Klientin) - August 2017
Als Mutter und mittlerweile wieder vollzeit-berufstätige Kauffrau gerate ich immer wieder mal in stressige Situationen, in denen ich mich gerne zweiteilen würde, um alles zu schaffen. Seit mich das Klopfen begleitet, geht es oftmals leichter. Vor oder nach der Arbeit in der Bahn kann ich klopfen.

 

Im Büro war ich vor einiger Zeit in einer Diskussion mit einer äußerst anstrengenden Kollegin. Als ich fast explodierte, drehte ich mich einfach auf meinem Bürostuhl um, schaute zur Wand und klopfte, klopfte, klopfte. „Dieser Stress, diese Kollegin… auch damit liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz“. Als ich mich dann zurückdrehte, sah ich genau dieser Kollegin in ihr sprachloses Gesicht, als sie mich fragte: „WAS hast du da gerade gemacht???“ Ich sagte zu ihr (mittlerweile wieder total entspannt und gut gelaunt): „Ich habe einfach geklopft und jetzt geht’s mir wieder gut. Solltest du vielleicht auch mal machen.“ Sie ging wortlos weg.

 

Seit diesem Erlebnis klopfe ich auch präventiv. Vor Besprechungen und Treffen, die anstrengend werden könnten. In Stresssituationen, z.B. morgens in aller Hektik – zwei Minuten Klopfen bedeutet zwei Minuten Zeit nur für mich. Ich habe festgestellt, dass diese zwei Minuten Klopfen sich anschließend als eine viel längere Pause anfühlen, als ob ich eine halbe Stunde Spaziergang hinter mir habe, um den Kopf wieder frei zu bekommen für sachliche Gedankengänge. Ich gebe zu, es gibt auch noch genug Situationen, in denen ich nicht daran denke zu klopfen, aber: Übung macht den Meister. Und ich finde es toll, wenn ich daran erinnert werde.

 

Anmerkung Katharina Bonné: Möge dieser Erlebnisbericht viele von uns inspirieren :-)

 

Migräne und Übelkeit ade (Erlebnisbericht einer Klientin) - Juli 2017

Schon in der Nacht wachte ich mit üblen Kopfschmerzen auf. Um mir ein Glas Wasser zu holen, stand ich auf und mir wurde richtig übel. Ich war verzweifelt, denn ich wusste in dem Moment, dass die Migräne nicht bis zum nächsten Morgen weggehen würde. Am nächsten Tag hatte ich aber wichtige Termine, die ich auf keinen Fall absagen konnte. Ich saß auf der Bettkante und fing ohne darüber nachzudenken an zu klopfen. Dabei dachte ich kurz, ob das wohl was bringt … aber ich war wirklich verzweifelt und machte weiter. „Auch wenn ich wirklich verzweifelt bin und mir total übel ist, liebe und akzeptiere ich mich…“ Ich klopfte eine weitere Runde „…auch mit diesem Hämmern in meinem Schädel liebe und akzeptiere ich mich…“ Ich klopfte weiter, konnte dann aber nicht mehr sprechen, weil ich müde wurde. Ich klopfte weiter. So müde, dass ich mich hinlegen musste. Ich klopfte „mental“ weiter – das hatte ich mal gehört. Mit geschlossenen Augen stellte ich mir so gut es mir möglich war vor, wie ich die Punkte beklopfte.

 

Am nächsten Morgen erinnerte ich mich an meine „Klopf-Session“, konnte mich jedoch nicht mehr an das Ende erinnern. Ich war offensichtlich darüber eingeschlafen! Und? Meine Übelkeit war weg. Nur noch eine leichte Verspannung im Nacken konnte ich wahrnehmen. Ein Wunder, ich konnte es kaum glauben!

 

Anmerkung Katharina Bonné: Mentales Klopfen können wir einsetzen, wenn wir schon ein wenig Übung mit dem Klopfen haben. Wir liegen z.B. schon im Bett und stellen uns nur vor, wie wir die einzelnen Punkte klopfen und denken: „Ich kann nicht einschlafen.“ Wie funktioniert das bei Ihnen?

 

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